Tag 5: Death Valley lässt grüßen

Das mit dem Niesel ist dann doch etwas stärker geworden, sodass Benni und ich mitten in der Nacht Christoph Gesellschaft leisten.

Heute wollen wir gut ausgeruht wieder etwas mehr Meter machen. Und weiter geht es durch die äußerst flachen Ausläufer Südfrankreichs. Der Charakter aber sich allerdings doch immer wieder und so durchqueren wir plötzlich eine Landschaft, die und bei der brütenden Mittagshitze an das Death Valley erinnert. Niki versucht sich auf der salzverkrusteten weitflächigen Erde als Speedfahrer.

Schwierig ist immer die Entscheidung, ob wir die von Google vorgeschlagene Route für Fahrräder nehmen, oder die wohl sicher gut asphaltierte Route für Autos, die aber meist einen Umweg bedeutet.

Heute sind wir mutig und werden belohnt. Der Weg zwischen dem Meer und den vielen vorgelagerten Seen bzw. Etangs ist landschaftlich traumhaft, zu Beginn sogar asphaltiert, dazwischen kurz einmal etwas holprig, gegen Ende dann aber auch Dank des Rückenwindes im Highspeed befahrbar.

Niki hat der Ausflug und Death Valley offensichtlich nicht so gut getan und er klagt plötzlich über einen Sonnenbrand auf den Armen. Beste Lösung dagegen ist für die Weiterfahrt das Hemd von Christoph … so stell ich mir das radelnde Nachtgespenst vor. Leider gibt es kein Foto davon, da mein Handy wieder einmal wegen Überhitzung die Patschen streckt ?.

Am Abend stellt sich dann zum Glück heraus, dass es doch kein Sonnenbrand ist.

Aufgrund der schlechten Erfahrung mit den ausgebuchten Camping Plätzen am Meer suchen wir uns diesmal einen im Landesinneren aus – Bingo! Genialer Platz mit einem noch offenen kleinen Pool ???. Beim Hahnenkampf steht es am Schluss Wychera 3, Rozaj 0 ?.

Trotz des im Geschäft vergessenen Baguettes lassen wir uns den griechischen Salat ordentlich munden.

Gute Nacht!

2 Gedanken zu „Tag 5: Death Valley lässt grüßen

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